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Autor Thema: Drosche zu Balak 5770  (Gelesen 85 mal)
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Sauerstoff
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Volvo 944


« am: Juni 27, 2010, 03:37:55 »

Paraschat Balak

Angst vor den Juden

Wenn Sie glauben, dass wir Juden während unserer langen Geschichte immer nur unterdrückt und mit Vorurteilen konfrontiert wurden, dürfte der Torah-Abschnitt dieser Woche für Sie interessant sein.

Denn in Balak lesen wir vom Oberhaupt eines Volkes, das eine Minderheit war. Balak war König der Moabiter und hatte Angst vor einem Angriff der Israeliten. So betete er um Hilfe und engagierte einen Magier, der das Volk verfluchen sollte.  Ja, er hatte solch eine Angst, dass er schrie: „Siehe, sie bedecken das Angesicht der Erde, und sie ziehen gegen mich".
 
Das ist ein ziemlich bemerkenswertes Kapitel unserer Geschichte! Andere fürchten die Juden, zittern vor unserer Macht, suchen Hilfe, um uns zu besiegen. So stellen wir uns die Juden nicht vor! In diesem Fall geht Balak zu Balaam, einem berühmten Magier, und beauftragt ihn, die Juden mit einem Fluch zu belegen.

Wie sich herausstellt, ist Balaam ein Prophet, durch den G´tt spricht. Darum ist es offensichtlich nicht ratsam für ihn, Balaks Befehl zu befolgen. Dreimal lehnt er ab (und äußert dabei einige schöne, poetische Worte, z. B. das vertraute „Wie schön sind deine Zelte, o Jaakow, und deine Wohnungen, o Israel."). Schließlich lehnt Balak den Rat ab, den Balaam ihm gibt - seine törichte Idee aufzugeben -, und setzt seine unerfreuliche Konfrontation mit den Israeliten fort. Aber das ist eine Geschichte für einen anderen Tag.

Heute geht es darum, wie Sie die Juden, sich selbst und unsere 5000 Jahre alte Geschichte sehen. Ist es Ihnen (so wie einigen anderen Leuten) wichtig, uns als winzige Minderheit zu betrachten, die von bis an die Zähne bewaffneten Staaten umgeben ist und die Israel ins Meer treiben wollen und dennoch irgendwie immer wieder über die Hasser tri-umphiert?

Müssen wir uns unbedingt so sehen?

Wir brauchen uns nicht als Opfer zu fühlen oder auf militärische Siege stolz zu sein (wir können es aber uneingeschränkt sein) oder uns zahlenmäßig mit anderen Völkern zu vergleichen. Dennoch können wir uns als Juden wohlfühlen und glücklich sein. Im Grunde ist unser Sieg nicht materialistisch, sondern spirituell.

Das Judentum hat der Welt den Glauben an einen einzigen G´tt gebracht. Wir haben jede andere wichtige Religion beeinflusst. Wir sind die heute älteste bestehende Religion. Das soll uns einer mal nachmachen! Wir haben nicht nur überlebt und andere überlebt (wir haben sogar Hitler überlebt), sondern wir genießen zudem die Bewunderung (manchmal zähneknirschend) der meisten Kulturen für unsere Hingabe an unseren Glauben. Warum auch nicht! Es ist eine spirituell erfüllende Aufgabe, anderen Völkern das Wort G´ttes nahe zu bringen.

Wenn Sie also über unsere Geschichte nachdenken oder mit anderen darüber reden, sollten Sie daran denken, worum es geht: nicht um Schwertführung und Macht, sondern um Spiritualität und Mizwot. Das sollte Ihnen alle Zufriedenheit verschaffen, die Sie brauchen.

Schabbat Schalom!
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Nie und nimmer verhandele mit Terroristen. Bring sie zur Strecke und, noch wichtiger, bestrafe gnadenlos jene Staaten und Gruppen, die sie finanzieren, bewaffnen, unterstützen oder es ihnen einfach erlauben, sich straffrei bei ihnen aufzuhalten.
Aviel
Administrator
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Beiträge: 1.412



« Antworten #1 am: Juni 27, 2010, 15:48:29 »

Mal wieder ein sehr schöner Beitrag Sauerstoff!
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Keine Toleranz den Intoleranten!
"I don't hate Arabs, I love Jews! And I hate the enemies of the Jews, not because they are Arabs but because they are enemies." - Meir Kahane
Daniter
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Beiträge: 614



« Antworten #2 am: Juni 27, 2010, 17:18:35 »

Richtig!
Danke Sauerstoff.
 Gitarre
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...auch dieser Beitrag enthält nur meine persönliche Meinung.
begulum
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Beiträge: 152



« Antworten #3 am: Juni 27, 2010, 17:56:17 »

Sehr schön    :)
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K3D
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Beiträge: 686



« Antworten #4 am: Juni 27, 2010, 18:07:20 »

 :)
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Dam Yehudi Nakam!



Setz dich nicht mit einem Nazi zu einer Tasse Kaffee hin. Mach ihn kaputt.

Intrigantes
System zur
Landnahme und
Abschaffung der
Menschenwürde und -rechte.
Seiten: [1]
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