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Autor Thema: Drosche zu Wajakhel-Pekudej 5770  (Gelesen 51 mal)
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Sauerstoff
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CV 22 Osprey


« am: März 11, 2010, 17:30:37 »

Wajakhel-Pekudej 2. B.M. 30,11 – 34,35 & Paraschat Ha-Chodesch 2. B.M. 12,1 - 20

Wie oft haben Sie schon den Satz gehört „Das ändert alles“?

Jedes Mal, wenn auf der Welt etwas Wichtiges geschieht - eine aufregende Neuigkeit, ein großes sportliches Ereignis, eine neue Fernsehserie oder ein neues Mobiltelefon mit allen Raffinessen - dann behaupten die Leute: „Das ändert alles“ oder „Das Leben wird nie mehr so sein wie bisher“.

Nun, nehmen wir als Referenzzeit (Bezugszeit) das 19. Jahrhundert, dann könnte der Satz schon stimmen: damals gab es kein Fernsehen (vielleicht waren dadurch die Leute auch glücklicher, wer weiß?), es gab keine Mobiltelefone, keine Autos oder elektrische Eierkocher. Darauf bezogen haben die technischen Errungenschaften das Leben grundlegend verändert, auch wenn sie uns eine Last nahmen und uns auch eine andere Last wieder gaben.

Aber in Wahrheit ist es doch so, dass heutzutage jegliches brandneue Gerät doch nach kurzer Zeit wieder veraltet ist. Ein Mobiltelefon hat heute eine gesellschaftliche Haltbarkeit von manchmal nicht einmal ein Jahr und dann gibt es schon wieder ein „Das-hast-Du-noch-nicht-gesehen-Gerät“. Autos, die vor wenigen Jahren noch die besten Umweltbedingungen erfüllten, sind heute nur noch „alte Stinker“.

Aber darauf möchte ich eigentlich nicht hinaus, denn es geht um unseren Wochenabschnitt. Wir können eigentlich jeden Tag, wenn wir etwas anders machen als noch den Tag davor, sagen, dass dieser Schritt, den wir heute gemacht haben, das Leben um uns und in uns grundlegend verändert hat. Wie das?

In vielen Science-Fiction-Geschichten sind Zeitreisen möglich. Sie reisen wie in dem Film „Zurück in die Zukunft“ mit einem hyperschnellen Raumschiff ein paar Jahrzehnte zurück und begegnen vielleicht Ihrer Mutter, wie sie gerade Ihren zukünftigen Vater kennenlernt. Was würde passieren, wenn sie sich anstatt in ihn, in Sie verguckt? Sie würden in der Zeit, aus der Sie kommen, gar nicht existieren und könnten dann nicht in die Zeit zurückreisen. Diese ganzen Komplikationen, die das Zeitreisen mit sich bringen würde, würde das Raum-Zeit-Kontinuum verbiegen. Und nicht nur Sie würden in der Zukunft nicht existieren, sondern noch viele andere Menschen mehr.

Glücklicherweise, so muß man zugeben, sind Zeitreisen nicht möglich, auch wenn man so vielleicht die Lottozahlen der letzten Woche hätte spielen können. Aber das sind große Zeitsprünge. Gehen wir doch lieber in unsere kleineren Dimensionen des Alltags über. Stellen Sie sich doch einmal vor, Sie gehen am Mittwoch einen anderen Weg ins Büro, in die Schule oder den Aldi als sonst. Damit haben Sie alles geändert. Hätten Sie den anderen Weg gewählt, wären Sie früher oder später angekommen; vielleicht hätten Sie einen Unfall gehabt (Baruch ha-Schem, sie hatten keinen) oder einen lang vermissten Freund wieder getroffen. Und wenn Sie an Ihrer Arbeitsstelle sind, wer könnte sagen, was diese paar Minuten mehr oder weniger bewirken? Ein verpasster Telefonanruf hätte Ihnen womöglich wichtige Informationen verschafft, ein zufälliges Gespräch im Flur vielleicht eine glänzende Idee. Sogar die Zeit, die Sie sich genommen hätten, um in der nahe gelegenen Bäckerei einen Kaffee zu trinken und eine Käselaugenstange zu essen, kann Ihr Leben für immer verändern … im kleinen Rahmen, gewiss, aber auch das ist eine Veränderung. Eine Veränderung, die nicht eingetreten wäre, wenn Sie den üblichen Weg eingeschlagen hätten.

Diese Woche lesen wir in Wajakhel vom Bau des Heiligtums. Die Torah hat sich mehrere Kapitel lang auf dieses Ereignis hinbewegt, und jetzt ist es so weit. Das fertige Bauwerk ändert alles für die Kinder Israel. Endlich haben sie einen Ort, wo G´tt unter ihnen wohnt. Die innere Kammer ist größer als der sie umgebende Raum. Glanz und Mysterium befinden sich nun mitten unter dem Volk. Dies ist der Ort, wo das Gesetz wohnen wird. Er soll das Zentrum des Tempels sein, sobald dieser gebaut ist, das Symbol unserer Verbundenheit mit den Mizwot und unserer Pflicht, sie zu erfüllen. Und darüber wird das Ner Tamid, das Ewige Licht, brennen. Das ist ein epochales Ereignis für die Juden.

Aber was ändert sich wirklich? G´tt war doch bereits unter ihnen, lange vor dem Bau des Heiligtums. Sie hatten die Gebote bereits empfangen, und sie waren das auserwählte Volk, das diesen Segen der Welt verkünden sollte.

Nur eines ist anders: G´tt hat es uns leichter gemacht, in seine Richtung zu schauen; er hat uns eine materielle Tür gegeben, damit wir  in den Raum der Seele eintreten können. Aber selbst das konnten wir schon vorher erreichen. Wir waren von Anfang an fähig, seine uns gegebenen Mitzwot zu halten und zu erfüllen. Und mit dieser Fähigkeit können wir jeden Tag die ganze Welt ändern.

Schabbat Schalom! Tanzen Tanzen Tanzen
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Nie und nimmer verhandele mit Terroristen. Bring sie zur Strecke und, noch wichtiger, bestrafe gnadenlos jene Staaten und Gruppen, die sie finanzieren, bewaffnen, unterstützen oder es ihnen einfach erlauben, sich straffrei bei ihnen aufzuhalten. (Meir Kahane)
David Ben Yisrael
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« Antworten #1 am: März 11, 2010, 18:00:57 »

Sehr guter Text der mich schon zum nachdenken angeregt hat.
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Rak Elohim Yachol Lishpot Oti



Es sind nicht Anstand und Güte, die den Nahen Osten beeindruckt, sondern Stärke.
-Meir Kahane-

Der Israelisch-"Palästinensische" Friedensprozess ist kein Friedensprozess, sondern Selbstmord!

Ich werde den Mord an 6 Millionen Juden nie vergessen und nie verzeihen. Wenn die Deutschen aufrichtig bereuen, was ihre Eltern und Großeltern getan haben, dann würden sie die größten Unterstützer Israels werden, heute nach dem Wissen, dass ihre Leute den grausamsten und barbarischen Verbrechen der Menschheitsgeschichte begangen haben.
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